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Gute Bücher zum Thema "Chinesische Weisheit"




Die Übersetzung Richard Wilhelms: Kungfutse aus dem Jahr 1910. Beinahe schon ein über jede Kritik erhabener Klassiker (Wenn nicht so viel an ihm zu kritisieren wäre..). Mit ausführlichen sachlichen Anmerkungen und Querverweisen zu anderen Sprüchen und (tlw. paraphrasierenden) Erläuterungen.


Das chinesische DenkenMarcel Granet legte diese bahnbrechende Studie ("la pensee chinoise") über die Leitvorstellungen zu Mensch und Welt im alten China (u.a. Yin und Yang) im Jahre 1934 vor.

 

Geschichte der chinesischen Literatur(1990) Helwig Schmidt-Glintzer war der einzige deutsche Sinologe, der in letzter Zeit mutig genug war,ein solches opus magnum zur chinesischen Literaturgeschichte vorzulegen: Autoren, Werke, Prosodie..hier findet sich alles, was man für ein Wissensquiz benötigt.

Lexikon chinesischer Symbole(1983) Dieses Werk von Wolfram Eberhard sollte eigentlich jeder dabeihaben, der die Inneneinrichtung seines China-Restaurants unter symbolischen Gesichtspunkten analysieren will! Hier erfährt man, was es mit all den Granatäpfeln, Goldfischen und Drachen auf sich hat...

 

Die Gespräche des Konfuzius. (1982) Ralf Moritz hat das "Lunyu" des Konfuzius in eine schnörkellose und unprätentiöse Prosa übersetzt.

 

I-Ging. Das Buch der Wandlungen. (Übersetzung: Richard Wilhelm). Irgendwann versucht sich wohl jeder einmal daran, mit Münzen, Streichhölzern oder Schafgabenstengeln das Orakel zu legen. Doch das Buch der Wandlungen ist viel mehr als nur eine Art Tarotkarten-Ersatz. Das Yijing (Wilhelm: I-Ging) ist einer der zentralen Texte der chinesischen Kultur.


 

Der Traum der Roten Kammer. (Übersetzung: Franz Kuhn) Dieser Roman von Cao Xueqin aus der Qing-Dynastie (17.-20. Jh.) enthält die gesamte chinesische Spätkultur feiner Geselligkeit in nuce. Hier findet sich alles, was auch andere chinesische Romane auszeichnet: Eine Unzahl von Figuren mit Namen, die sich keiner merken kann, haufenweise edle Antiquitäten und merkwürdige Gerätschaften, feine Lyrik und empfindsame Gespräche in künstlichen Paradiesen.




Konfuzius. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.Dargestellt von Volker Zotz. Erschienen in der traditionsreichen Reihe "Rowohlt Monographien". Rowohlt TB-V., 2000. Interessant besonders das Kapitel "Wirkung und Bedeutung in Europa". Gute Einführung für Laien, ansonsten wenig Neues.


 

China für Anfänger: "Hintergrund Kultur - Ein Begleiter für Geschäftsreisende und Touristen". Wann findet man schon mal einen China-Knigge aus Professorenhand? Knapp und übersichtlich schafft es dieses Buch, den Leser für Fragen des interkulturellen Dialogs zu sensibilisieren. Von Karl-Heinz Pohl, Prof. für Sinologie an der Uni Trier.


Erling Weinreich  webmaster@chinesische-weisheit.net